Gruppenfoto Teilnehmende Gemeindefreizeit

Gemeinschaft schafft Gemeinde – Gemeinde schafft Gemeinschaft

Gemeindefreizeit vom 10.-12.10.2025

Freitagnachmittag, 10.10.25 gegen 16.00 Uhr gingen pünktlich in zwei Kirchen-bussen, gut gelaunt bei trockenem Wetter 18 Männlein und Weiblein aus unserer (15 ) und der Nachbarkirchengemeinde Hülsenbusch-Kotthausen (3) auf die Reise nach Bad Marienberg im Westerwald.

Nach problemlosen Einchecken und gestärkt durch ein leckeres Abendessen durften die gerade erst verteilten Namensschildchen direkt schon wieder verschwinden, denn wir lernten uns anhand von lustigen Spielchen auf verschiedene Weise kennen: wir sortierten uns nicht nur nach Größe und Geburtsort, sondern auch nach Schuhgröße, Sockenfarbe und unserem Alter!

Verschiedenste Spiele und flüssige Stärkungsmittel standen bereit, so dass der Abend wie im Flug verging.

Nachdem die Frühaufsteher schon vor dem Frühstück mit GWO  zum „Losungs-Snack“ spazierten, trafen sich alle nach leckerem Frühstücksbuffet zur Bibelarbeit. Sigi und Maik führten 2 Gruppen anhand von Bibliolog zu ganz neuartigen Erfahrungen mit der Bibel anhand der Wundergeschichte „Speisung der 5000“ (Johannes 6, 9-14).

Nachmittags tobten alle, aufgeteilt in vier Gruppen durch den Ort, um in einer Rallye verschiedenste Fragen zu beantworten und gegen die anderen die zum Sieg nötigen Punkte zu gewinnen, nicht zuletzt durch An- und Auskleiden eines Babys, hier –  Gott sei Dank – am Beispiel einer Puppe!

Der Abend war bunt gefüllt mit Gottesdienstvorbereitungen, vielen gemeinsamen Liedern, Spielen, am Ende der Abschluss der Härtesten in Form einer Fackelwanderung durch das Gelände!

Fazit am Sonntag: unser gemeinsam vorbereiteter und durchgeführter Gottesdienst war ein weiteres Highlight des Gesamtmottos.

Dies haben wir dank des tollen Vorbereitungsteams erleben dürfen, das Programm immer wieder bereichert durch viele gemeinsame Lieder!

Sigi und Maik 1000 Dank für eine wunderschöne Zeit voller Begegnungen, Verständnis, Kennenlernen einander mit Offenheit, Akzeptanz und Toleranz, viele Angebote, immer wieder durch erholsame Pausen unterbrochen, ohne Zwang und Gruppendruck, wo aber jeder mitmachen durfte!

Nächstes Jahr wünschen wir uns noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer, es lohnt sich schon jetzt den Termin 02.-04.10.2026 vorzumerken!

 

Text: Andreas Nahnsen

Gruppenfoto Teilnehmende der Gemeindefreizeit
Materialien für Gemeindefreizeit
Teilnehmende der Wanderung mit Fackeln

Herzliche Einladung zum Bibliolog – biblische Texte neu erleben!

Was ist das, ein Bibliolog?
Das Wort Bibliolog setzt sich zusammen aus den Wörtern ‚Bibel‘ und ‚Dialog‘.

Und was machen wir da?
Alle Teilnehmenden werden angeleitet und nach entsprechender Hinführung zum Text gebeten, sich in Gestalten oder Situationen des biblischen Textes hinein zu versetzen und diese lebendig werden zu lassen.

Und was ist das Ziel?
Wir sehen die biblische Geschichte mit eigenen Augen, lassen sie in unsere Lebenswelt hineinsprechen und kommen so miteinander und mit dem Bibeltext ins Gespräch. Dabei lassen wir uns durch den Text der Bibel leiten und erleben, was zwischen den Zeilen steht, noch einmal ganz anders.

Was unterscheidet den Bibliolog von anderer Bibelarbeit?
Zu den Texten der Bibel gibt es viele verschiedene Deutungen. Im Bibliolog nähern wir uns dem an, was der Text nicht ausdrücklich sagt.

Muss ich dafür die Bibel kennen?
Nein, es braucht hier keinerlei biblische Kenntnisse, höchstens eine Portion Neugierde und den Mut, etwas Neues auszuprobieren.

Und? Neugierig geworden? Dann kommen Sie/kommt ihr gerne vorbei und probiert es aus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

27. Oktober 2025, von 18:30 Uhr - ca. 19:30 Uhr
Altes Pfarrhaus Müllenbach,
Kirchstr. 4,
51709 Marienheide-Müllenbach

Konfirmationen in Marienheide und Müllenbach: „Glaube braucht Schritte“

Am 10. und 11. Mai wurden 19 Jugendliche in der Evangelischen Kirchengemeinde Marienheide konfirmiert – zehn in Müllenbach, neun in Marienheide. Beide Gottesdienste standen unter dem gemeinsamen Leitthema „Glaube braucht Schritte“ und wurden von Gemeindereferent Pasi Polat gemeinsam mit dem Konfiteam gestaltet.

 

In Müllenbach lautete das Unterthema „Der Weg ist das Ziel“. Die Konfis führten rote Bänder durch den Seitengang bis zu einem großen Kreuz – ein Zeichen der Verbundenheit und des Vertrauens auf dem Glaubensweg. In der Predigt wurden die Jugendlichen eingeladen, sich mit einem eigenen Faden an dieses Band zu knoten.

 

In Marienheide stand die persönliche Entscheidung für Jesus im Mittelpunkt. Die Konfirmandinnen erhielten Karten mit dem Bekenntnis „Ich will Jesus folgen“ und knoteten diese an die Bänder der Müllenbacher Konfis, die dann gemeinsam ans Kreuz gebracht wurden – als Zeichen: „Ich gebe mein Leben Christus.“ Im Anschluss erhielt jeder ein rotes Armband als Zuspruch Jesu: „Ein neues Leben gebe ich dir.“

 

Die musikalische Gestaltung übernahmen der Kirchen- und Jugendchor (Petra Meister) in Müllenbach und die Kirchenband (Sophie Weyda) in Marienheide. Die Lesungen, Namensverlesung und Moderation wurden vom Konfiteam, die Fürbitten von Familienangehörigen übernommen. Für die festliche Dekoration sorgte Küsterin Sonja Denke.

Aufgehängte Socken am Fenster der Kindertagesstätte Regenbogen

Der Nikolaus kommt in die Kindertagesstätte Regenbogen

Nikolaus 2024: Kommt der Nikolaus? Der Nikolaus kommt!

Die Erwartungen sind groß, als ein Kind nach dem anderen einen mehr oder weniger großen Socken mit in den Kindergarten bringt. Die Socken hängen einen Tag, sie hängen 2 Tage ... auf einmal sind sie verschwunden. Ob sie der Nikolaus geholt hat?

Der 6. Dezember kommt, Nikolaustag. Aber nirgends ist der Namensgeber zu sehen. Ob er wirklich kommt?

Nanu, was war das? Der Nikolaus??? Schnell wissen es alle und laufen ans Fenster. Tatsächlich. Das Warten hat sich gelohnt. Da läuft er.  Mit langem weißen Bart und einem großen Sack.

Die Aufregung steigt. Jeder würde am liebsten "Hallo" sagen und dem Nikolaus die Hand geben. Das geht aber leider, leider nicht. Durch die Fensterscheibe hört er "Sei gegrüßt lieber Nikolaus" - und schon muss er weiter.
Wie gut, dass er wenigstens seinen dicken Sack in der Kita gelassen hat, aus dem jedes Kind seinen mit vielen süßen Sachen gefüllten Socken bekommt.

Wie schade, dass der Nikolaus nur einmal kommt - aber bald ist ja Weihnachten

Aus dem Presbyterium – Bericht vom Presbyteriumswochenende

Seit einem halben Jahr sind wir mit dem neuen Presbyterium nun unterwegs.

So langsam haben wir die verschiedenen Aufgabenbereiche entdeckt und schon das ein und andere in Bewegung gesetzt. Das 2. Presbyteriumswochenende in diesem Jahr hat uns nicht nur kulinarisch mit Selbstgekochtem verwöhnt und einen Rückblick auf die ersten Monate gegeben, sondern auch unsere Gemeindekonzeption nähergebracht, die Visitationswoche vorbereitet und …wir wurden einige Stunden von einem Erlebnispädagogen herausgefordert. (Danke Johannes!)

Wer an diesem Wochenende einen Blick in den Garten des Alten Pfarrhauses geworfen hätte, hätte Presbyter mit verbundenen Augen gesehen, die von anderen geleitet auf der Suche waren nach gespannten Mäusefallen, um sie dann mit bloßen Händen aufzunehmen.

Eine Stunde später entstand dann ein fast 10 Meter langer Parcours, der einen Impuls über die Strecke senden sollte, um am Ende ein Megaphon zu betätigen. Die Aufgabe war klar, der Weg zum Ziel vielfältig und herausfordernd. Wie gut würden die neun unterschiedliche Presbyteriumsmitglieder zusammenarbeiten und die Aufgabe lösen? Übertragen auf die Verantwortung eine komplexe Gemeinde zu leiten, haben wir einiges über uns gelernt – und wir konnten auch über Scheitern miteinander lachen. Das war sehr gut!

Ich bin sehr dankbar, mit diesem Presbyterium unterwegs zu sein und die Leitungsverantwortung für die Gemeinde zu teilen.

(Pfarrer Maik Sommer)

Fotos: Maik Sommer

Evangelische Kirche Müllenbach und Evangelischen Kirche Marienheide

Aus dem Presbyterium – Bericht von der Gemeindeversammlung am 03.11.2024

Am Sonntag, den 03.11.2024, fand unsere zweite Gemeindeversammlung in diesem Jahr in der Kirche in Marienheide statt. Neben den Mitgliedern des Presbyteriums und einem Teil des Visitationsteams des Kirchenkreises, nahmen etwa 25 interessierte Gemeindeglieder an der Gemeindeversammlung teil.

Zu Beginn wies Pfarrer Maik Sommer erneut auf die einzelnen Ausschüsse und Beauftragungen in unserer Gemeinde hin und auch nochmals auf unser Gemeindeleitbild mit dem momentan gewählten Schwerpunkt: „Wir wollen als Gemeinde wachsen“.

Danach gewährte Baukirchmeisterin Andrea Bietz einen kurzen Einblick in den Stand der drei momentanen größten Baustellen der Gemeinde: die Heizung in der Kirche in Müllenbach (läuft wieder!), der Glockenturm in Marienheide und der Neubau oder die Sanierung des Pfarrhauses in Marienheide (Schimmelbefall).

Unsere Familienreferentin Linda Vogt berichtete von ihren ersten Wochen in unserer Gemeinde und welche Eindrücke sie bereits in unseren drei Einrichtungen gewinnen konnte. Außerdem hat sie tolle Pläne für die Zukunft mitgebracht, z.B. soll es Baby-Willkommenskisten für frische Eltern und die Neugeborenen geben  - in Zusammenarbeit mit dem Handarbeitskreis und der Offenen Ganztagsschule (OGS) Müllenbach , aber auch allen, die Marmelade oder gestrickte Söckchen für Babies spenden möchten) und ab Dezember startet das Eltern-Café K3 (Kaffeeduft - Kinderlachen - Kostbarkeiten) einmal im Monat Mittwochvormittags im Kirchsaal in Marienheide für Eltern mit ihren Kleinkindern.

Zu der aktuellen Situation in unseren Einrichtungen (Kindertagesstätten und OGS) gab es kurze Einblicke und auch, was für die Zukunft geplant ist.

Superintendent Michael Braun fasste abschließend, mit Unterstützung der anwesenden Visitationsteilnehmer, die Visitationswoche in einem kurzen Bericht zusammen, was für Gruppen besucht wurden und welche Einblicke man gewonnen hat. Auf der Suche nach dem Kern der Gemeinde wurden sie eher an einen Apfel erinnert, der viele Kerne in einem Gehäuse vereint. In der nächsten Presbyteriumssitzung wird das Visitationsteam Vorschläge machen und in einem Jahr noch einmal zum Nachgespräch kommen, um über die Nachwirkungen der Visitation auf unsere Gemeinde zu sprechen.

Andachtsfrühstück – Rückblick

Das Andachtsfrühstück ging im Juli 2024 in die dritte Runde
Es war wieder ein wunderschöner Morgen. Geistig gestärkt nach der Andacht, bei der diesmal das Sommerlied von Paul Gerhardt „Geh aus mein Herz und suche Freud“ im Zentrum stand, ging es rüber ins Alte Pfarrhaus, wo durch das reichlich gedeckte Frühstücksbüffet auch für das leibliche Wohl gesorgt war.
An jedem Tisch herrschte eine fröhliche Stimmung, ausgiebige Gespräche wurden geführt, gelebte Gemeinschaft pur empfunden. So kann ein Wochenende beginnen.

 

Gut besuchtes Sommerfest der Evangelischen Allianz

Frommes Sommerfest für alle Generationen –  Viele Familien hat es Sonntag in den Gummersbacher Stadtpark auf dem Steinmüllergelände gezogen

Kirche im Stadtpark: Als Evangelische Allianz Gummersbach-Marienheide haben sieben Kirchengemeinden ein großes Sommerfest auf dem Steinmüllergelände organisiert. Los ging es um 11 Uhr mit einem Open-Air-Gottesdienst mit viel Musik. Pfarrer Maik Sommer, Evangelische Kirchengemeinde Marienheide, lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Freikirchen. Im Vorstand der Evangelischen Allianz gebe es seit Jahren eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Wir machen immer Anfang des Jahres die Allianzgebetswoche zusammen, da kommen ganz viele Menschen an unterschiedlichen Orten zusammen, und jetzt das Sommerfest – das ist richtig klasse.“

Auf dem Steinmüllergelände war bei bestem Sonnenstein ein munteres Treiben, gleichzeitig lockte der Gummersbacher Trödelmarkt viele Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt. Und das Public-Viewing-Areal gegenüber dem Kino zog die Menschen mit Musik an, auch wenn es am Nachmittag kein EM-Spiel mehr gab. Lobpreis-Prediger Daniel Harter von der Kirche für Oberberg, Pfarrer Maik Sommer und Presbyter Georg-Wilhelm Overbeck aus Marienheide freuten sich im Mitarbeiterzelt über den Zuspruch gerade von Familien und jungen Leuten.  Pasi Polat, Jugendreferent aus der Kirchengemeinde Müllenbach-Marienheide, war unentwegt unterwegs und im Gespräch.

Die Evangelische Kirchengemeinde Gummersbach sorgte am Getränkestand für kühle Getränke und gute Stimmung.  Auch Pfarrer Markus Aust lobte die Zusammenarbeit: „Allein hätten wir ja zum Beispiel die Riesenhüpfburg gar nicht finanzieren können.“ Für so ein Fest brauche man sehr viele Ehrenamtliche, das gehe nur in Gemeinschaft. Es gab ein Zelt für Gespräche, Gebete und Fragen und jede Menge Platz, um den Sonntag auch im Schatten auf einer Picknickdecke zu genießen oder sich am Wasserspiel abzukühlen.

Nach dem Erfolg der kroatischen Ska-Band im letzten Jahr soll es im nächsten Jahr auf dem Sommerfest abends auch wieder ein Konzert geben. „Alle zwei Jahre können wir das stemmen“, sagt Maik Sommer.

Daniel Harter (li.), Lobpreis-Referent der Kirche für Oberberg (KfO) im Gespräch mit Pfarrer Maik Sommer und Presbyter Georg-Wilhelm Overbeck von der Evangelischen Kirchengemeinde Müllenbach-Marienheide

Fotos: Kirchenkreis An der Agger/J.Thies