Die Idee, einen Osterweg im Familienzentrum zu gestalten entstand, weil das „Klassische Musikprojekt“ der Vorschulkinder genau in die Passionszeit fiel.
Das Musikprojekt endet eigentlich immer mit einer Aufführung der Vorschulkinder, dieses Jahr war aber die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach Mittelpunkt des Projektes und so entschieden wir, passend dazu, einen Osterweg durch das ganze Familienzentrum zu bauen und alle Gruppen mit einzubeziehen.
siebwn Stationen wurden gestaltet:
- Die Flöhe bastelten die erste Station, Jesus Einzug in Jerusalem mit Hilfe von Kunststoffspielfiguren direkt im Eingang des Zentrums.
- Die Bären bereiteten das Abendmahl und die Fußwaschung vor,
- Spatzen und Eichhörnchen den Teil der Geschichte, der im Garten Getsemani spielte,
- die Enten die Verurteilung Jesus durch Pilatus.
- Im Saal konnte man ein echtes Kreuz tragen und so nachempfinden, wie schwer Jesus der Weg zum Kreuz gefallen sein muss.
- Der Berg der Kreuzigung war unter dem großen Kreuz aufgebaut.
- Am Fenster konnte man dann die Auferstehung erkennen, denn die Geschichte nahm ja zum Glück ein gutes Ende.
Jeder der wollte konnte den Weg verfolgen. Wir sind ihn mit allen Gruppen gegangen, haben die Geschichte dazu erzählt, gemeinsam Abendmahl gefeiert, waren traurig, dass Jesus so leiden musste und am Ende doch glücklich, weil er auferstanden ist und haben passend dazu unser Osterlied gesungen.
Auch Pfarrer Maik Sommer ist am Ostersonntag mit einigen Gottesdienstbesuchern ins Familienzentrum gegangen um die Ostergeschichte dort zu erleben.
Eine tolle Aktion, denn besser hätten wir unseren Kindern die Geschichte nicht näher bringen können.