Aus dem Presbyterium – Bericht vom Presbyteriumswochenende

Seit einem halben Jahr sind wir mit dem neuen Presbyterium nun unterwegs.

So langsam haben wir die verschiedenen Aufgabenbereiche entdeckt und schon das ein und andere in Bewegung gesetzt. Das 2. Presbyteriumswochenende in diesem Jahr hat uns nicht nur kulinarisch mit Selbstgekochtem verwöhnt und einen Rückblick auf die ersten Monate gegeben, sondern auch unsere Gemeindekonzeption nähergebracht, die Visitationswoche vorbereitet und …wir wurden einige Stunden von einem Erlebnispädagogen herausgefordert. (Danke Johannes!)

Wer an diesem Wochenende einen Blick in den Garten des Alten Pfarrhauses geworfen hätte, hätte Presbyter mit verbundenen Augen gesehen, die von anderen geleitet auf der Suche waren nach gespannten Mäusefallen, um sie dann mit bloßen Händen aufzunehmen.

Eine Stunde später entstand dann ein fast 10 Meter langer Parcours, der einen Impuls über die Strecke senden sollte, um am Ende ein Megaphon zu betätigen. Die Aufgabe war klar, der Weg zum Ziel vielfältig und herausfordernd. Wie gut würden die neun unterschiedliche Presbyteriumsmitglieder zusammenarbeiten und die Aufgabe lösen? Übertragen auf die Verantwortung eine komplexe Gemeinde zu leiten, haben wir einiges über uns gelernt – und wir konnten auch über Scheitern miteinander lachen. Das war sehr gut!

Ich bin sehr dankbar, mit diesem Presbyterium unterwegs zu sein und die Leitungsverantwortung für die Gemeinde zu teilen.

(Pfarrer Maik Sommer)

Fotos: Maik Sommer

Evangelische Kirche Müllenbach und Evangelischen Kirche Marienheide

Aus dem Presbyterium – Bericht von der Gemeindeversammlung am 03.11.2024

Am Sonntag, den 03.11.2024, fand unsere zweite Gemeindeversammlung in diesem Jahr in der Kirche in Marienheide statt. Neben den Mitgliedern des Presbyteriums und einem Teil des Visitationsteams des Kirchenkreises, nahmen etwa 25 interessierte Gemeindeglieder an der Gemeindeversammlung teil.

Zu Beginn wies Pfarrer Maik Sommer erneut auf die einzelnen Ausschüsse und Beauftragungen in unserer Gemeinde hin und auch nochmals auf unser Gemeindeleitbild mit dem momentan gewählten Schwerpunkt: „Wir wollen als Gemeinde wachsen“.

Danach gewährte Baukirchmeisterin Andrea Bietz einen kurzen Einblick in den Stand der drei momentanen größten Baustellen der Gemeinde: die Heizung in der Kirche in Müllenbach (läuft wieder!), der Glockenturm in Marienheide und der Neubau oder die Sanierung des Pfarrhauses in Marienheide (Schimmelbefall).

Unsere Familienreferentin Linda Vogt berichtete von ihren ersten Wochen in unserer Gemeinde und welche Eindrücke sie bereits in unseren drei Einrichtungen gewinnen konnte. Außerdem hat sie tolle Pläne für die Zukunft mitgebracht, z.B. soll es Baby-Willkommenskisten für frische Eltern und die Neugeborenen geben  - in Zusammenarbeit mit dem Handarbeitskreis und der Offenen Ganztagsschule (OGS) Müllenbach , aber auch allen, die Marmelade oder gestrickte Söckchen für Babies spenden möchten) und ab Dezember startet das Eltern-Café K3 (Kaffeeduft - Kinderlachen - Kostbarkeiten) einmal im Monat Mittwochvormittags im Kirchsaal in Marienheide für Eltern mit ihren Kleinkindern.

Zu der aktuellen Situation in unseren Einrichtungen (Kindertagesstätten und OGS) gab es kurze Einblicke und auch, was für die Zukunft geplant ist.

Superintendent Michael Braun fasste abschließend, mit Unterstützung der anwesenden Visitationsteilnehmer, die Visitationswoche in einem kurzen Bericht zusammen, was für Gruppen besucht wurden und welche Einblicke man gewonnen hat. Auf der Suche nach dem Kern der Gemeinde wurden sie eher an einen Apfel erinnert, der viele Kerne in einem Gehäuse vereint. In der nächsten Presbyteriumssitzung wird das Visitationsteam Vorschläge machen und in einem Jahr noch einmal zum Nachgespräch kommen, um über die Nachwirkungen der Visitation auf unsere Gemeinde zu sprechen.

Andachtsfrühstück – Rückblick

Das Andachtsfrühstück ging im Juli 2024 in die dritte Runde
Es war wieder ein wunderschöner Morgen. Geistig gestärkt nach der Andacht, bei der diesmal das Sommerlied von Paul Gerhardt „Geh aus mein Herz und suche Freud“ im Zentrum stand, ging es rüber ins Alte Pfarrhaus, wo durch das reichlich gedeckte Frühstücksbüffet auch für das leibliche Wohl gesorgt war.
An jedem Tisch herrschte eine fröhliche Stimmung, ausgiebige Gespräche wurden geführt, gelebte Gemeinschaft pur empfunden. So kann ein Wochenende beginnen.