Seit einem halben Jahr sind wir mit dem neuen Presbyterium nun unterwegs.
So langsam haben wir die verschiedenen Aufgabenbereiche entdeckt und schon das ein und andere in Bewegung gesetzt. Das 2. Presbyteriumswochenende in diesem Jahr hat uns nicht nur kulinarisch mit Selbstgekochtem verwöhnt und einen Rückblick auf die ersten Monate gegeben, sondern auch unsere Gemeindekonzeption nähergebracht, die Visitationswoche vorbereitet und …wir wurden einige Stunden von einem Erlebnispädagogen herausgefordert. (Danke Johannes!)
Wer an diesem Wochenende einen Blick in den Garten des Alten Pfarrhauses geworfen hätte, hätte Presbyter mit verbundenen Augen gesehen, die von anderen geleitet auf der Suche waren nach gespannten Mäusefallen, um sie dann mit bloßen Händen aufzunehmen.
Eine Stunde später entstand dann ein fast 10 Meter langer Parcours, der einen Impuls über die Strecke senden sollte, um am Ende ein Megaphon zu betätigen. Die Aufgabe war klar, der Weg zum Ziel vielfältig und herausfordernd. Wie gut würden die neun unterschiedliche Presbyteriumsmitglieder zusammenarbeiten und die Aufgabe lösen? Übertragen auf die Verantwortung eine komplexe Gemeinde zu leiten, haben wir einiges über uns gelernt – und wir konnten auch über Scheitern miteinander lachen. Das war sehr gut!
Ich bin sehr dankbar, mit diesem Presbyterium unterwegs zu sein und die Leitungsverantwortung für die Gemeinde zu teilen.
(Pfarrer Maik Sommer)



Fotos: Maik Sommer


